Lobenberg: Eine kleine Einzellage aus überwiegend uralten Reben von rund 80 Jahren mit winzigem Ertrag aus organischer Weinbergsarbeit. Das übliche Rezept bei Agnes für diesen Wein: 80 Prozent entrappte Beeren, 20 Prozent Ganztrauben in der Vergärung. Ausbau komplett im Holz, aber nur gebrauchte Fässer. Seit 2019 wird nur noch mit den Füßen eingemaischt, weil Agnes das als sanfter für die Weine empfindet. Dieser Wein wird zu 100 Prozent im Barrique ausgebaut, nachdem er im Beton nach vorheriger langer, kühler Maischestandzeit spontan vergoren wurde. Logischerweise, allein aufgrund der Lage in Pommard, ist das der Wein mit dem meisten Volumen. Hier kommt sehr satte, fast wuchtige, süße Kirsche. Schwarze Kirsche, noch mehr rote Kirsche, Weichselkirsche, nur ein Hauch Sauerkirsche, etwas würzige Himbeere und reife Zwetschge. Wir sind hier schon eher in der süßen, reichen Frucht. Im Mund wärmer, reicher, voluminöser als der superzarte Auxey Duresses. Hier sind wir dicht. Hier haben wir Tannin & Kraft, aber trotzdem ist es total fein und geschliffen für einen Pommard. Der Wein packt zu und behält doch immer die tänzelnde Kirsche, die Fruchtexpression. Nie wird es zu rund, immer bleibt es verspielt und spannungsreich auf der Kirsche, trotz aller Süße. Schöne Länge. Ein archetypischer Pommard, ohne die Nachteile breiter, dicker Weine. Das ist einfach die Konzeption der Winzerin. Sie liebt die etwas frühere Ernte. 95+/100
Pinot Noir 100%
rot, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2026–2042
Verpackt in: 12er
Lobenberg: 95+/100
Frankreich, Burgund, Cote d'Or
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Agnes Paquet, 10R ue du Puits Bouret, 21190 Meloisey, FRANKREICH
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