Lobenberg: 2022, dieses super trockene und heiße Jahr, hat wundervolle, spannungsgeladene und feine Weine an der Mosel entstehen lassen, die eine Finesse und Zartheit haben, die man kaum glauben mag. Die Reifestopps im Sommer als die Reben in Trockenruhe gegangen sind haben die Weine eben sehr fein und leichtfüßig bleiben lassen, die Reben haben nicht durchgepowert wie 2018. Dennoch hat 2022 etwas mehr Druck in der feinen gelben Frucht als das superrassige 2021, das grünlicher war. Hier sind wir schon in der etwas dichteren Mirabelle mit gelbem Apfel, mit zarten Anflügen von kandiertem Ingwer und deutlichem Feuersteinabdruck. Durch die extrem filigrane Handschrift von Eva Clüsserath ist diese Spätlese im Grunde das was andere Leute als leichten Kabinett ausgeben würden, das ist auch in diesem Jahr so. Runder als das Kabinett, aber geschmacklich nicht so viel süßer. Es gab nahezu keine Botrytis in der Apotheke, die Spätlese ist daher aus total cleanem Lesegut, hochreife Trauben, aber keinerlei Edelfäule. Damit bleibt alles total raffiniert, verspielt und so leicht. Ein Traum. 95-96/100
Riesling 100%
weiß, süss
8,0% Vol.
Trinkreife: 2024–2051
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–96/100
Suckling: 95/100
Parker: 93/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Ansgar Clüsserath, Spielestraße 4 , 54349 Trittenheim, DEUTSCHLAND
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