Lobenberg: Den Manescotto mit 1,5 ha und 25 bis knapp 50 Jahre alten Reben in Süd-West Exposition kauften die Corinos erst vor wenigen Jahren. Beinahe die Hälfte wurde 2014 neu gepflanzt und die im Moment gehen nur die Trauben aus 0,8 Hektar in diesen Wein. Anfangs wurde er noch in den La Morra verschnitten, erst seit dem Jahrgang 2015 wird er separat vinifiziert. Der Weinberg liegt ein bisschen mehr Richtung Serralunga, und so ist auch der Weinstil etwas maskuliner als bei Corino üblich. Die Böden bestehen aus kalkigem Ton und etwas Sand und sind nicht so kompakt wie im Giachini. Die Trauben werden in Rotations-Stahltanks vergoren und anschließend weiterhin im Stahltank bis zur Malo ausgebaut. Während der Malo wird die knackige Apfelsäure im Wein in die mildere Milchsäure umgewandelt. Anschließend zwei Jahre lang im Barrique ausgebaut, davon waren 35 Prozent neu. Hier haben wir eine rot-fruchtige Nase. Saftige Herzkirschen und Waldbeeren – der Wein hat schon beim Reinriechen Präzision, Spannung und Frische. Dicht und schiebend im Mund. Das Säurespiel ist einfach fabelhaft mit beinahe klirrende Frische und saftiger Beerenfrucht in Kombination. Ähnlich wie ein süß-sauer Aromenspiel zieht es die Sinne in den Bann. Auf die Frucht folgen viele dichte, erdige Aromen, Leder, frisch gewendete duftende Erde. Die Tannine sind selbstbewusst, intensiv, groß und griffig. Dabei ist das Eigentlich ein burgundischer Wein. Saftig, griffig und verführerisch in einem. 95/100
Nebbiolo 100%
rot, trocken
15,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2050
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95/100
Galloni: 93/100
Suckling: 93/100
Italien, Piemont
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Azienda Agricola Corino, Fraz. Annunziata, 25/b, 12064 La Morra (CN), ITALIEN
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