Lobenberg: Ein uralter gemischter Satz, mehr als 80 Jahre alte Reben, 95% Arinto dos Acores im hgemischten Satz. Nur 50 Meter vom Meer entfernt und direkt neben dem Centenario stehend. Da wo die Krabben singen. Handlese, kurze Maischestandzeit mit Direktpresse, spontan vergoren zu 75% im Stahl und zu 25% im Barrique, danach auf der Hefe belassen und knapp ein Jahr ausgebaut. Danach unfiltriert in die Flasche, es gibt nur 500 davon und womöglich wird der benachbarte Centenario garnicht gefüllt, es gibt so wenig. Strohgelb mit Tendenz zu Zitrusgelb. In der Nase blutjung, extrem strukturiert und etwas schräg. Lakritze und Trüffel? Stein und Salz, Limette, Lindenblüte, Jod, etwas tannic und doch sehr aromatisch. Der im Gegensatz zum Centenario etwas aromatischere und vollmundigere, fruchtigere Wein schreit trotz früher Zugänglichkeit ebenfalls nach Alterung, man sollte ihm sicher erstmal 5 Jahre im Keller geben. Eine grandiose Dichte und Länge und Power und doch nie fett, eher elegant und hochindividuell mit hochintensivem Steinsalz und Meersalz im scharfen Nachhall. Hochindividuell ist noch untertrieben, nicht jeder mag's. 97/100
Arinto dos Acores 95%, diverse autochthone Reben 5%
weiß, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2026–2047
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 97/100
Parker: 94/100
Portugal, Azoren
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Azores Wine Company, Rua dos Biscoitos, no3 Sao Mateus, Madalena, PORTUGAL
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