Lobenberg: Die Parzelle aus dem der Wein stammt wurde 1934 gepflanzt und ist von einer kleinen Mauer umfasst. Es ist ein extrem steiler Part im Rothenberg, was der nördlichste Zipfel des Roten Hanges ist, direkt ans Pettenthal anschließend. Zunächst eine ganz feine, zarte Reduktion. Feine warme Zitrusfrucht nebst intensiven Kräuternuancen, Zitronenmelisse, Fenchelgrün, Sesam, dazu die dunkle Feuersteinigkeit, diese graphitige Düsternis in der Mineralik, die einen packt und mitreißt. Der Mundeintritt ist explosiv, aber doch so hochfein, dass man es nicht in den Kopf bekommt, berstende, aber ultrafeine Säure, Salz, warmes Gestein, alles spielt in einander. Das eigentlich verblüffende ist die Samtigkeit der Textur, obwohl es so dramatisch und zwingend ist wie 2021 eben ist. Man spüt die hohe Reife, die totale Reife der gesunden Trauben. Der Nachhall ist wärmend aus dem Gestein, das ist ein physisches Erlebnis! Ich bin hin und weg von dieser schwerelosen Intensität und Dramaturgie, die der Rothenberg am Gaumen abspult. 99-100/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2029–2052
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 99–100/100
Suckling: 99/100
Weinwisser: 19+/20
Deutschland, Rheinhessen
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Battenfeld-Spanier & Kühling-Gillot, Oelmühlstraße 25, 55294 Bodenheim
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