Lobenberg: Der Silvaner bekommt eine Maischestandzeit von ein paar Stunden, um eine komplexe Struktur zu erhalten und dass er sich besser pressen lässt. Spontan vergoren und ausgebaut in Tonneaux, zu einem kleinen Teil auch Barriques. Ertragsreduktion und späte Lese, um eine satte Reife zu erhalten. Spontane Vergärung und Ausbau überwiegend im Edelstahl, ein neues Barrique ist auch dabei. Bischel möchte immer auch eine Gelbfruchtigkeit und Dichte im Silvaner erreichen. Da kommt direkt eine verlockend cremige Frucht aus dem Glas, grüne Birne, Netzmelone, ein Hauch Mirabelle und Quitte darunter, aber alles auch noch mit grünlichen Reflexen, nicht üppig. Der feine Schmelz vom Holzausbau und der Hefe sorgen für den nötigen Charme und die Dichte als Unterbau für die geschliffen-frische Frucht. Im Mund manifestiert sich diese satte Konzentration, Melone, Quitte, reifer Sommerapfel, ohne jedoch üppig oder schwer zu werden, wir bleiben fein und getragen, mit schöner Frische unterlegt und ganz feinem Säurenerv. Trotzdem hat dieser Ortswein ordentlich Dampf und Power, er kann auch spielend ein Essen begleiten, bleibt aber fein und geschliffen genug, um auch solo eine grandiose Trinkfreude zu bieten. Dieser Stoff bringt schon gewaltig was ins Glas. 93+/100
Silvaner 100%
weiß, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2036
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 93+/100
Suckling: 93/100
Deutschland, Rheinhessen
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Bischel, Sonnenhof 15, 55437 Appenheim, Deutschland
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