Lobenberg: Vom Rabaja gibt es bei Giacosa nur 0,6 Hektar, aber alles Eigenbesitz. Die Lage befindet sich in Südwest-Exposition auf etwas über 250 Höhenmetern. Neben Asili ist das sicher die berühmteste Lage in Barbaresco. Überwiegend Lehm mit Kalkstein, in der Regel etwas massiver werdend als der feinere Asili. Die Reben sind im Durchschnitt 20 Jahre alt und stehen mit 4000 Stöcken pro Hektar. Rund 20 Monate im großen Holzfass ausgebaut und dann nochmal weitere 17 Monate Flaschenreife im Weingut, bevor der Wein ausgeliefert wird. Das sind also ein paar Monate mehr in etwas kleinerem Holz als der Asili. Asili ist die totale Finesse und Rabaja deutlich mehr Power. Giacosa macht den Rabaja fast nie als Riserva, sondern immer als normalen Barbaresco. Knackig rot schon an der Nase. Rote Kirsche, Cranberry und auch viel Erdbeere und viel Würze vibriert mit. Zedernholz, schwarzer Pfeffer und nach einer Weile im Glas wabert dezent Lakritz, rauchiger Teer und Goudron heraus. Im Mund fasziniert die präzise Spannung mit feinen Tanninen von kalkiger Struktur. Wieder viel rote Frucht mit roter Johannisbeere, aber auch Schwarzkirsche und sogar Brombeere. Eher ein geradliniger, maskuliner, reichhaltiger 2019er, der zugleich voll grandioser Eleganz ist. Chapeau! 98-99/100
Nebbiolo 100%
rot, trocken
14,5% Vol.
Trinkreife: 2027–2052
Verpackt in: 6er OHK
Lobenberg: 98–99/100
Suckling: 98/100
Parker: 96/100
Italien, Piemont
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Bruno Giacosa, Via XX Settembre 52, 12057 Neive (cu), ITALIEN
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