Lobenberg: Die Grenzlage von Wachenheim zu Forst. Also hier auch vulkanische Einflüsse vom Basalt. Hier ist auch eine neue Parzelle drin, die sogar direkt an den Pechstein angrenzt. Nachdem die Reduktion und die gelbe Frucht sich langsam gefasst haben, kommt im Mund – fast dem Namen entsprechend – sehr viel Stein, viel Feuerstein, sehr viel Bodenbelag. Die Nase ist unglaublich kristallin und präzise. Ein Jahrgang wie gemacht für den puren und straighten Stil von Kellermeister Nicola Libelli. Und eben ganz anders als der strahlende Böhlig mit seinem Kalkstein haben wir hier massives, vulkanisches Gestein. Dunkel und schwarz. Würziger, kristalliner als der etwas geschmeidigere Böhlig, aber total reif und fein austariert. Sehr elegante weiße Frucht, zitrisch, aber nicht aggressiv, Grapefruit, Feuerstein, Granny Smith, schöner milder Salzstein auf dem alles entlangläuft. Das Gerümpel hat mehr Vibration und Energie als der harmonischer wirkende Böhlig, es ist etwas energetischer, hat mehr Spiel, ist getriebener, aber am Ende vielleicht einen Hauch spannender dadurch. Große Rieslinge sind beide, das Gerümpel etwas umgänglicher und Böhlig kompromissloser. 94-96/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2039
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 94–96/100
Suckling: 95/100
Parker: 95/100
Deutschland, Pfalz
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Bürklin Wolf, Weinstrasse 65, 67157 Wachenheim, DEUTSCHLAND
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