Lobenberg: 50 Prozent Cabernet Franc und 50 Prozent Merlot. 2022 ist bei Ausone so anders: Alle Weine der Gruppe sind deutlich reicher, reifer, spielerischer, aber auch dichter und saftiger, so auch bei Ausone selbst. Satte Lakritz-Veilchen-Schwarzkirschnase. Warme, reife Maulbeere mit einer wunderbaren Opulenz. Toller Schub! Samtige und sehr dichte Tannine. Im Mund schicke Schlehe, darunter säurebeladene Himbeere und Sauerkirsche. Das Ganze bleibt aber auf der samtigen, dichten Linie. Recht viel Schub darunter. Wunderbare Harmonie! Ein nobler, delikater und reicher Wein, aber für Ausone erstaunlich üppig ausgefallen. Ganz ungewöhnlich. Der Wein braucht sicherlich mehr als 10 Jahre. Er gehört in dieser Dichte, Fülle und Opulenz in eine andere Liga als Ausone in sonstigen Jahren. Ich finde, das ist extrem gut gelungen, aber Ausone gehört nicht zu meinen 10 Highlights des Jahrgangs. 97-100/100***Château Ausone umfasst 7,25 Hektar. Die im Durchschnitt über 55 Jahre alten Reben stehen in Dichtpflanzung von bis zu 12.600 Stöcken pro Hektar. Also winzige Erträge von circa einem halben Kilo pro Stock. Die Reben stehen auf Kalksteinfelsen, mit leichter Lehm-Sand-Auflage in Süd-Südwestexposition. Château Ausone ist seit 15 Jahren – wie alle Weingüter von Alain Vauthier – komplett in organischer und biologischer Bearbeitung. Die offizielle Anmeldung zur Zertifizierung begann allerdings erst 2020. Die Fermentation findet hier traditionell in großen Holz-Cuves statt, der Ausbau für 20 Monate im Barrique.
Cabernet Franc 50%, Merlot 50%
rot, trocken
15,0% Vol.
Trinkreife: 2034–2081
Verpackt in: 1er OHK
Lobenberg: 97–100/100
Quarin: 99/100
VVWine: 98–100/100
Falstaff: 98–100/100
Revue du Vin de France: 98–100/100
Jane Anson: 98–100/100
Gerstl: 20/20
Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Ausone, , 33330 Saint Emillion, FRANKREICH
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