Lobenberg: Chasse-Spleen war lange Zeit der absolute Superstar der Appellation Moulis, die neben Margaux liegt, noch vor Listrac. Moulis wurde dann stärker dominiert von Branas Grand Poujeaux, von Poujeaux und anderen. Chasse-Spleen verschlief die Zeit ein wenig. Vor allen Dingen geriet der Wein in den letzten Jahren immer etwas grün und unreif. Man erntete zu früh. Der 2020er ist ein klassischer Chasse-Spleen, weil es so sehr in der roten Frucht ist. Satte rote Kirsche, burgundisch fein. Lakritze und Salz, Blütenduft dahinter und rote Johannisbeere. Sehr feine Nase. Zarter, feiner, zurückhaltender Mund, sehr harmonisch. Chasse-Spleen ist zurück auf der Spur. Reif und trotzdem fein, voll verspielt. Kein großer Chasse-Spleen, aber wenn der Preis passt, durchaus eine schicke Alternative zum ein oder anderen Haut-Médoc, weil er einfach so rotfruchtig, fein und aromatisch daherkommt. Reif und trotzdem schick und verspielt. Voller Finesse. 94-96/100
Cabernet Sauvignon 49%, Merlot 42%, Petit Verdot 6,5%, Cabernet Franc 2,5%
rot, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2026–2049
Verpackt in: 24er OHK
Lobenberg: 94–96/100
Suckling: 94–95/100
Wine Enthusiast: 93–95/100
Gerstl: 18/20
Frankreich, Bordeaux, Moulis und Listrac
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Chasse Spleen, Chateau Chasse Spleen, 33480 Moulis-en-Medoc, FRANKREICH
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