Lobenberg: Der Weinberg liegt auf fast 300 Meter Höhe. Der Untergrund ist eine Art Kalkstein/Lehmgemisch, aber trocken. Gleicher Untergrund wie er auch im Barolo vorkommt. Der Weinberg ist der jüngste der drei großen Lagen. Erst 1963 gepflanzt. 100% Grenache. Alles spontan als Ganztraube und unentrappt im Zement vergoren, in neuem und einjährigem Barrique ausgebaut. Alles biodynamisch bearbeitete Weinberge. Le Poste muss sich mit dem La Claux um die aktuell eleganteste Nase streiten, so fein, geschliffen, steinig, fast kühl wirkend, trotzdem mit dem überwältigenden, dunkelroten Charme ankommend. Der Wein zeigt leicht verbranntes Gummi vom frischen Holz. Dahinter kommt Holzkohle und erst dann verbrannte Lakritze mit Cassis, Herzkirsche und einer süßen Schlehe. Enorm strukturierter, eigenwilliger Angang. Auch im Mund Lakritze bis zum Abwinken, in Holunder gewälzt. Wow! Dann wieder diese roten und blauen Beeren. Enorm fein, frisch und spielerisch, trotzdem aromatisch. So intensiv. Le Poste ist ein wirklicher Extremist in seiner Ausdruckform. So eigenwillig. Ich würde ihn nicht vor Hominis Fides setzen, aber es ist sicherlich die gleiche Liga. Ganz große Weine hier! 99-100/100
Grenache 100%
rot, trocken
15,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2039
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 99–100/100
Galloni: 95–97/100
Jeb Dunnuck: 93–95/100
Frankreich, Rhone, Gigondas und Rasteau
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Chateau de Saint Cosme, , 84190 Gigondas, FRANKREICH
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