Lobenberg: Chateau Leoville Barton habe ich mehrmals verkostet in diesem Jahr 2016. Der Wein zeigt eine unglaubliche, fast extreme Cabernet-Orientierung. Die Cabernet ist reif und wir haben hier eine unglaublich expressive Nase. Eine Nase in einer Dramatik wie vielleicht in Leoville Las Cases, gleichzeitig reif und frisch. Extrem ausdrucksstark, sehr würzig, sehr schwarze Johannisbeere, zusammen mit schwarzer Kirsche, Brombeere, Unterholz, dunkle Lakritze. Sehr dicht, sehr frisch und trotzdem fein. Es gibt einige Weingüter, die dieses Jahr die klassische, reife Cabernet-Richtung mit viel Druck geschafft haben. Das ist ein Giscours in Margaux, ein Las Cases, und Leoville Barton in Saint Julien reiht sich da ein. Das ist in Teilen ebenso in Saint Estèphe und in den nördlichen Teilen des Medocs. Der Mund: Reife Dramatik. So hohe Intensität in Cabernet, so viel schwarze Johannisbeere, Brombeere, Lakritze, Veilchen. Unheimlich viel Power und trotzdem stylisch. Tolle Eleganz zeigend, tolle Frische. Das ist Leoville Barton in einer Extraform. Wie ich ihn Jahre nicht mehr hatte. Wie er auch 2015 nicht war. Er steht in der Charakteristik so klar bei Leoville Las Cases und ist, das muss man der Fairness halber sagen, zwei Punkte dahinter. Und Poyferré ist auch nicht schlagbar. Dennoch einer der besten Bartons, den ich seit langer Zeit probiert habe. Vielleicht noch den grandiosen 2009er und 2010er überlegen. Klar besser als der nicht so reife 2005er. Barton in Bestform. 97-100/100
Cabernet Sauvignon 86%, Merlot 14%
rot, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2030–2065
Verpackt in: 6er OHK
Lobenberg: 97–100/100
Wine Enthusiast: 97–99/100
Parker: 97/100
Suckling: 97/100
International Wine Report: 97/100
Jeb Dunnuck: 96+/100
Bettane: 96–97/100
Weinwisser: 19/20
Vinum: 19/20
Galloni: 96/100
Quarin: 96/100
Gerstl: 19+/20
Frankreich, Bordeaux, Saint Julien
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Leoville Barton, , 33250 Saint Julien-Beychevelle, FRANKREICH
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