Lobenberg: Leoville Poyferré ist das dritte Weingut aus der Leoville-Serie. Ehemals war das ein Weingut. Häufig der burgundischste dieser drei Weine. In großen Jahren kann das schon mal der Primus Inter Pares sein. Das Schöne ist, Poyferré ist, seit ich ihn kenne, immer anders als Barton und Las Cases, die von der Kraft näher beieinander sind. Poyferré ist sehr viel feiner, sehr viel burgundischer in Nase und Mund. Die Nase ist dann auch überwiegend in Richtung würzige, schwarze Kirsche ausgerichtet. Nur ein kleiner Hauch von roter und schwarzer Johannisbeere darunter. Aber die stylische Kirsche dominiert ganz klar. So fein, so getragen, so schick. Und das setzt sich im Mund fort. Total auf der Kirsche laufend. Zur Schwarzkirsche kommt hier Sauerkirsche dazu, dann Schlehe, auch ein bisschen Sanddorn, Eukalyptus, Minze. Tolle salzige Länge. Viel Druck zeigend, aber auch große Frische und sehr viel Reife. Schicke stylische Note. Große Länge. Das trifft sich dann irgendwann perfekt nach mehreren Minuten. Was für ein großer, burgundischer, ultra schicker Leoville Poyferre. Wann gab es das in den letzten 15-20 Jahren besser? Ich glaube nicht. Ich kann weder Barton noch Poyferré mit glatt 100 bewerten, weil Las Cases einfach so atemberaubend ist. Aber im Grunde ist der Chambertin-Poyferré auf einem ähnlichen Level. 98-100/100
Cabernet Sauvignon 65%, Merlot 26%, Petit Verdot 6%, Cabernet Franc 3%
rot, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2028–2060
Verpackt in: 6er OHK
Lobenberg: 98–100/100
Jeb Dunnuck: 98/100
International Wine Report: 98/100
Jane Anson: 98/100
Parker: 97+/100
Galloni: 97/100
Suckling: 97/100
Vinum: 19/20
Gerstl: 20/20
Frankreich, Bordeaux, Saint Julien
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Leoville Poyferre, , 33250 Saint Julien-Beychevelle, FRANKREICH
In der 6er Original-Holzkiste erhältlichq
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