Ihr Einkaufswagen

Kommentar

Alle Bestellungen werden in verarbeitet USD. Während der Inhalt Ihres Warenkorbs derzeit in angezeigt wird CYN, Sie werden mit zur Kasse gehen USD zum aktuellsten Wechselkurs.

Ausverkauft

Einige Artikel sind nicht mehr verfügbar. Ihr Warenkorb wurde aktualisiert.

Haben Sie einen Rabattcode?
Der angewendete Gutscheincode wird in Ihrem Konto gespeichert
Zwischensumme
Rabatt

Dieser Rabattcode kann nicht in Verbindung mit anderen Werbe- oder Rabattangeboten verwendet werden.

Gesamt
Steuern und Versandkosten werden an der Kasse berechnet
Kostenlose Lieferung für alle Bestellungen.
EUR

Chateau Tertre Roteboeuf Grand Cru 2020 23869086

Sale price EUR €132.50 Regular price EUR €265.00

Spezifikation 0.75 l

  • 0.75 l

Bestellübersicht

Chateau Tertre Roteboeuf Grand Cru 2020
132.50
Haben Sie einen Rabattcode?
Der angewendete Gutscheincode wird in Ihrem Konto gespeichert

Zwischensumme
Versandkosten werden an der Kasse berechnet.

ODER

Kaufen Sie mit
Einzelheiten
Lobenberg: Das Weingut von Francois Mitjavile an der Südkante Saint Emilions liegt in Amphitheater-Form auf purem Kalkstein. Der Wein des Großmeisters der Fruchtexpression und Feinheit. Immer einer der besten Saint-Émilion-Produzenten der letzten Jahrzehnte. Immer einer, der besonders spät liest, er kann mit Terroir umgehen wie kaum ein anderer. Nie gegen das Jahr vinifiziert. 80% Merlot, 20% Cabernet Franc ist das Verhältnis hier auf der Tertre Roteboeuf. Francois Mitjavile ist ein absoluter Verfechter der reifen Frucht. Aber niemals der Überreife. Sein Terroir auf reinem Kalkstein ist so perfekt, dass er, obwohl er erst Mitte Oktober erntet, also viel später als andere Winzer, nie überreife Frucht im Keller hat. Das Ganze kann natürlich nur funktionieren, wenn man mit dem Laub gut arbeiten kann und da ist Mitjavile der Großmeister, um die Photosynthese immer auf Volldampf zu halten. Hier auf Tertre Roteboeuf entsteht im Grunde das, was der Charakter des Jahrgangs von Bordeaux ist. Man Pflegt hier einen Stil wie zu Zeiten der französischen Kaiser. Üppig, reichlich, großzügig und trotzdem frisch. Francois lehnt die jungen, wilden Winzer ab, die versuchen, dramatisch früh zu ernten und nicht den typischen Bordeaux-Stil vinifizieren möchten, sondern eher Burgund oder Loire im Hinterkopf haben. Das ist zwar auch großartig, aber nach Meinung von Francois entspricht das nicht dem, was Bordeaux ausmacht. Francois nimmt auch jedes Jahr neue Barriquefässer von Radox. Die Fässer werden sehr heiß und lange getoastet, obwohl man bei Francois nie frisches Holz schmeckt. Sinn der Sache ist, das Holz von innen bis zu drei Millimeter Tiefe zu durchdringen, um die grünen Elemente der Eiche zu eliminieren. Das geht nur, wenn man heißer und länger toastet. Das Ungewöhnlichste ist, dass das neue Holz bei Francois nie spürbar ist. Das liegt an der hohen Intensität und Reife, die hier ins Fass gebracht wird. Dass alle Weine hier spontan vergoren werden, ist natürlich klar. Die Vergärung geschieht im Zementtank. Francois entrappt immer zu 100 Prozent. Gerade in Jahren der Hitze und Trockenheit kommen die Stärken von Francois besonders zum Tragen. Kaum einer versteht es, so frische, feine und gleichzeitig mediterrane Weine zu erzeugen. Francois Mitjavile – der Künstler aller Weinmacher, der den oxidativen Ausbau liebt. Einer der besten Erklärer des Jahrgangs. Hier wird permanent zusammen fermentiert. Wenn die Merlot schon am gären ist, wir die Cabernet häufig einfach dazu geworfen. Auch der Ausbau geschieht somit nicht getrennt. Nach der Gärung ist der Blend schon fertig. Es gibt auch keinen Zweitwein, nur diesen einen Wein. Eine aromatische und extrem duftige Himbeer-Nase. Mit feiner gelber Mango dahinter. Schicke Frucht! Süße rote Kirsche kommt dazu, auch ein bisschen Schwarzkirsche. Hochduftig, reif, aber auch schick, weich und seidig. Der Mund hat einen erstaunlichen Grip. Ich hätte ihn weich erwartet. Er ist durchaus ein bisschen rustikal, aber im positiven Sinn. Ziemlich viel Biss, ziemlich viel Druck. Wieder diese Himbeere, die langsam Richtung schwarze Frucht changiert. Es bleibt bei der hohen Aromatik, bei der hohen Reife, die aber hier mit einer für Tertre Roteboeuf fast ungewöhnlichen Säure und Frische unterlegt wird. Feine helle Lakritze. Das ist nicht wie 2019, es ist auch nicht wie 2018. Einfach eine ganz eigene Stilistik in 2020. Aromatisch und reif, aber nicht extrem, sondern sehr gut balanciert. Fast ein bisschen ein aufregender Tertre Roteboeuf. Der Wein kriegt mit ein bisschen mehr Luft dann langsam mehr Volumen, mehr Fülle, mehr Stoff. Langsam gibt es ein bisschen Kirschlikör, die Intensität steigt. Der Wein bleibt ein bisschen rustikal, aber er wird intensiver, länger und druckvoller, je länger er im Glas ist. Das hat schon erstaunlich viel Power. Es ist 2020, dieses heiße, trockene Jahr, mit dieser hohe Konzentration. Ein sehr guter Tertre Roteboeuf, aber nicht der beste aller Zeiten. Für mich war 2019 vielleicht etwas überlegen. Auch 2018 war womöglich stimmiger. Der 2020er hat durchaus schon ein bisschen rustikalen Grip. Er wird früh zugänglich sein, aber auch sehr lange leben. Und sicher ist, dass er einen völlig eigenen Stil hat in 2020. Für mich ein eher ungewöhnlicher Stil für Tertre Roteboeuf, weil er so versammelt und kraftvoll ist und trotz aller Oxidation so auf der Power läuft. 100/100

Merlot 80%, Cabernet Franc 20%

rot, trocken

15,0% Vol.

Trinkreife: 2027–2069

Verpackt in: 6er OHK

Lobenberg: 100/100

Jeb Dunnuck: 100/100

Galloni: 98/100

Parker: 97–99/100

Wine Cellar Insider: 97–99/100

Gerstl: 20/20

Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion

Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Tertre Roteboeuf, , 33330 Saint-Laurent-des-Combes, FRANKREICH

    Einloggen
    Wenn Sie kein Konto haben, klicken Sie auf Konto erstellenKonto anlegen