Lobenberg: Ruppertsberg liegt mit 250 Metern ähnlich hoch und warm wie Gimmeldingen, aber nicht in dieser sehr kühlen Senke des Spieß, nur hier ist es sehr windig und kühl. Der Boden besteht überwiegend aus Buntsandstein und Ton. Biodynamische Bewirtschaftung. Eher frühe Lese. Der Wein stammt aus mehreren Parzellen, darunter auch einige Gewanne, die eigentlich Große Lage sind, aber Familie Christmann hat sich entschlossen alles zu diesem Ersten Gewächs zusammenzufassen. Relativ warm spontan komplett durchgegoren auf quasi Null Zucker, aber es schmeckt so wunderbar harmonisch und ausgewogen. Hier haben wir im Vergleich zum Kapellenberg etwas mehr charmante Exotik. Etwas pfälzischer, ohne aber barock zu werden. Selbst im wärmeren Jahr 2022 haben wir hier eine grandiose Frische. Etwas Passionsfrucht mit unreifer Mango, dazu aber viel Aprikose und leicht rötlich-gelber Pfirsich. Fleischig und saftig, das lässt schon vom hineinriechen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Am Gaumen mit süßer Frucht, obwohl das hier natürlich ein ganz trockener Wein ist. Geradlinig aber mit Schmelz, nicht die Ultrapuristik wie 2021, sondern einen Hauch mehr Charme ausstrahlend. Gefällt mir sehr gut. 95/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2038
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–96+/100
Gerstl zu 2021: 19/20
Suckling: 94/100
Deutschland, Pfalz
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Christmann, Peter-Koch-Str. 43, 67435 Gimmeldingen, DEUTSCHLAND
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