Lobenberg: Biodynamische Weinbergsarbeit, alles nach dem Mondkalender orientiert, mit Tees und Kräutern als Spritzmittel. Vergärung und Ausbau im Betontank, kein Holzkontakt. 8 Monate auf der Hefe im Tank, sehr minimale Filtration. Der Wein soll das pure Terroir von Saint Peray ausdrücken, pure Marsanne, es gibt keine Roussanne in Saint Peray bei Voge. In 2022 war der Ertrag recht hoch, im Gegensatz zum kleinen 2021. Hier in der Domaine ist man überzeugt, dass die höheren Erträge den Weißweinen eher helfen, weil mehr Saft auch immer weniger Konzentration bedeutet. Konzentration gibt es hier ohnehin genug. Extrem konzentrierte Jahre wie 2019 sind also nicht unbedingt wünschenswert für die Weißen, weil es einfach schnell zu üppig werden kann. Tolle Frische in der Nase! Dazu eine feine Granitreduktion vom kargen Gestein, sehr viel Feuerstein, fast denkt man ein bisschen Riesling vom Schiefer. Grüntee und Salbei, frisch geriebene Zitrone. lässt fast an die Loire denken, Zitronengras, Limettenzeste, Pfirsich, Zitronenthymian, sehr klar und fokussiert. Der Mundeintritt ist saftig, auch hier viel grünliche Reflexe in der Frucht, dicht, samtige Kontur, aber mit so viel berauschender Frische und Fokus. Läuft nur geradeaus. Ananasschale, süße Zitronen, weißer Pfirsich, feine Bitterstoffe aus der Grapefruitschale. Leichte Tanninstruktur, feines Salz an den Zungenrändern. Toller Geradeauslauf, schlank und saftig, sehr schmackhaft und animierend. 93/100
Marsanne 100%
weiß, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2039
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 93/100
Decanter: 92/100
Jeb Dunnuck: 91/100
Frankreich, Rhone, Nordrhone
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Domaine Alain Voge, 4 Impasse de l'equerre, 07130 Cornas, FRANKREICH
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