Lobenberg: Faiveleys Parzelle von stolzen 0,86 ist ein vollständiges und zusammenhängendes Stück in Eigenbesitz. Die ältesten Reben hier wurden 1933 gepflanzt, die jüngsten 2010. Ostexposition auf grauem Kalkmergel. Mit einer pneumatischen Kelter gepresst, dann direkt in die Barriques zur Vergärung und Malo. Circa 50 Prozent Neuholzanteil. Die Weine sind atemberaubend konzentriert und kraftvoll, aber haben eine immense Frische. Ein genialer Jahrgang. Corton Charlemagne ist eine meiner Lieblingslagen für weißen Burgunder. Die Nase ist unglaublich spannend, wie immer zeigt sich die an Weißburgunder erinnernde florale, weiße Frucht. Aber unglaublich reich und konzentriert dieses Jahr. Trotz dieser Power wirkt der Wein harmonisch und ruhig, leicht reduziert, wie es typisch für die Lage ist. Im Mund kracht die Säure richtig rein, lässt den zunächst Wein viel schlanker erscheinen als er ist. Erst im Finale fächert er wieder etwas in der Frucht auf, geht mehr in weißen Pfirsich und Birnenschale. Frischer Granny Smith und Grapefruitnoten, Limettensaft, alles läuft über Kreide und weiße Blüten, viel mineralischer Biss. Massive Länge aus dieser hohen Konzentration und dennoch hat er diese wunderbare erhebende Frische, wie sie 2017 auch hatte. Alles ist an seinem Platz und in sich verwoben, ein sehr kompletter Chardonnay, der ein langes Leben vor sich hat. Für einen Charlemagne hat der Wein ausgesprochen viel Power. 97-98/100
Chardonnay 100%
weiß, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2028–2048
Verpackt in: 6er OHK
Lobenberg: 97–98/100
Tim Atkin: 95/100
Parker: 94–96/100
Frankreich, Burgund, Cote d'Or
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Domaine Faiveley, 8 Rue du Tribourg, 21701 Nuits St Georges CEDEX, FRANKREICH
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