Lobenberg: Die Nase ist recht fein und eher im rotfruchtigen Spektrum angesiedelt, ein bisschen Rauch, zarte Salzkaramelle, Schattenmorelle, rote und schwarze Johannisbeere, sehr klassisch Gevrey. Die steinige Rauchigkeit ist typisch für Mortet, aber es wirkt insgesamt heller und transparenter als in den Vorjahren, deutlich weniger schwarzfruchtig als 2018. Im Mund mischen sich blaue Beeren und Cranberry zur Sauerkirsche. Teer und Graphit als mineralische Unterlage, dennoch sehr elegant, schlank gebaut, schön gerade. Schöne saftige Brombeere, aber auch das geschieht ohne Wucht, eher fein und elegant, gar nicht so immens konzentriert, sondern trinkfreudig und ausgewogen. Bei Thierry ist es ein erstaunlich leichtfüßiger, schwebender Jahrgang, der gar nicht so extrem auf die Dichte hinausläuft, obwohl er schon die immense Struktur durchscheinen lässt, die vor allem im Nachhall nochmal mächtig reingreift. Das sehr feine Tannin kleidet den gesamten Mund aus. Elegant und saftig, ein fast zarter Ausdruck von Gevrey, wäre da nicht auch die etwas herbere Seite der Frucht und dunkelwürzige Mineralanmutung. 93-95/100
Pinot Noir 100%
rot, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2024–2035
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 93–95/100
Gerstl: 19/20
Frankreich, Burgund, Cote d'Or
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Domaine Thierry Mortet, 16, Place des Marroniers, 21220 Gevrey- Cambertin, FRANKREICH
Kommentar