Lobenberg: Der Rappenecker wird ausschließlich in Barriques ausgebaut, deutlich geringere Neuholzanteile als in früheren Jahren. Eine kühlere Lage mit hohem Kalkanteil im vulkanischen Winklerberg. Liegt etwa 30-50 Meter höher als der Vordere Winklerberg. Er liegt auch mehr um den Steilhang herum. Stellenweise extrem steil, neben einem Waldstück gelegen. Exposition eher Südwest als Süd. Es handelt sich um einen deutschen Klon. Über 50 bis 60 Jahre alte Reben, Dichtpflanzung von ca. 7.000 Stöcken pro Hektar. Kaltmazeration, dann spontane Vergärung in offenen Holzbütten. Den Rappenanteil heruntergefahren auf ein Minimum von maximal 10%. Der Winklerberg ist Deutschlands heißeste Lage, aber hier in diesem kühleren Teil der Lage bekommen wir erstaunlicherweise so elektrisierende Weine. Wow, das ist echt abgefahren, schon entsprechend intensiv, die kirschige Frucht ist zwar eher auf der roten Seite, aber samtig und umarmend, eher dunkelrot. Ein bisschen Pflaume und Maulbeere auch dahinter. Blutorange und leicht lakritzige Anklänge auch. Das Holz ist hier spürbar, aber sehr schön verwoben. Der Wein hat eine Tiefe, eine Kraft, er strahlt auch etwas erhabenes aus. Am Gaumen dann auch die warme Frucht, Kirsche mit Himbeermark, feine Kräuter-Kühle. Sehr lang und fein mit Spannung und druckvoller, schiebender, wirklich salziger Textur. Ein großartiges GG mit sehr feiner Textur, salzigem Griff, aber mit hedonistischer Frucht untermauert. 98+/100
Spätburgunder 100%
rot, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2026–2051
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 97–99/100
Falstaff: 96+/100
Suckling: 95/100
Parker: 94+/100
Gerstl: 20/20
Deutschland, Baden
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Dr. Heger, Bachenstr. 19, 79241 Ihringen, DEUTSCHLAND
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