Lobenberg: Das Himmelreich sticht aus der Reihe der probierten GGs wieder mit seiner Eleganz heraus. Kandierte Zitruszesten, leicht limettig, milde Amalfizitrone, Litschi, weißer Pfirsich. Klassisch, elegant und feinfruchtig, wirkt fast ein bisschen burgundisch in seiner ruhigen Art. Die Frische ist berauschend, schon der Duft hat viel Intensität und ätherische, kräuterige Nuancen wie Brennnessel, Lavendel und Anis. Da ist schon richtig Musik im Glas, gerade bei den alten Reben aus dem Kernstück des Himmelreichs. Kräuter und Gestein mischen sich mit intensiver, schieferwürziger Salzigkeit. Das kracht schon ordentlich auf der Zunge in dieser fast beißenden Mineralität unter der charmanten Frucht. Nein, easy drinking ist das wirklich nicht, schon eher für Rieslingfreaks, die diesen einmaligen Kick suchen, den 2016 oder 2008, auch 2004, hatten. Vibrierendes, salzig-griffiges Finale, das keine Gefangenen macht. Jung genießbar für echte Moselfans, aber sicher auch ein Langstreckenläufer mit der Balance eines kühlen Jahrgangs. 96-97+/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2051
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 96–97+/100
Mosel Fine Wines: 94/100
Parker: 93–95/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Dr. Loosen, Weingut, St. Johannishof, 54470 Bernkastel-Kues, DEUTSCHLAND
Kommentar