Lobenberg: Der Blauschiefer und der Rotschiefer werden im Edelstahl vinifiziert, aber dann im großen 3000 Liter Holzfass und Moselfudern gelagert. Der Riesling vom roten Schiefer kommt aus eigenen Weinbergen, die inzwischen insgesamt über 50 Hektar umfassen. Aber nur der kleinere Teil davon wird trocken auf die Flasche gebracht. In diesem Wein ist ein Großteil auch aus kleinen Teilstücken von großen Lagen, die sich mengenmäßig nicht lohnen separat abgefüllt zu werden. Die Gutsweine werden unter den verschiedenen Terroir-Bezeichnungen Rotschiefer und Blauschiefer abgefüllt, wie das auch bei Clemens Busch der Fall ist. Die Weine wachsen in den Gemeinden Erden und Ürzig, also die absoluten Grand Cru-Gemeinden für Rotschiefer-Weine. Fruchtexpressiver und kräuteriger, auch etwas wärmer wirkend als der Blauschiefer, Rosenblätter, roter Weinbergpfirsich, Johannisbeere, insgesamt duftiger und verspielter in der Nase. Im Mund dreht sich das Blatt dann, weil es kerniger, griffiger und etwas rustikaler im Antrunk wird als beim sehr feinen und geschliffenen Blauschiefer. Auch hier rotbeerige Aromen flankiert von viel Kräuterwürze im Ausklang und viele Blüten, dann auch Grapefruit in der sehr pikanten Frische. Der Rotschiefer nimmt einen mehr in den Arm, der Blauschiefer wirkt kühler und minziger. Cremig dichter Mund, das ist schon ziemlich lecker. 91-92/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2032
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 91–92/100
Suckling: 91/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Dr. Loosen, Weingut, St. Johannishof, 54470 Bernkastel-Kues, DEUTSCHLAND
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