Lobenberg: Feiner, roter Sandstein an einem sehr steilen Südhang, weiter entfernt vom Fluss. Sehr alte Reben. Dementsprechend, anders als im Kahlenberg, viel mehr Wucht und Druck. Pinke Grapefruit mit Sommerapfel, Zitronengras, sehr kräutrig, Rucola, Kerbel und Pfingstrosen. Auch ein bisschen rote Elemente wie Johannisbeere, einen kleinen Hauch Preiselbeere. Der Wein ist auf der einen Seite mineralisch und ausdrucksstärker als der zuvor probierte Kahlenberg, er ist intensiver, aber wirkt dennoch harmonischer und kompletter. Dieser Buntsandstein bringt auch Fülle und Wärme mit, die ihn zumindest gefühlt etwas schmelziger macht. Kahlenberg ist straighter, aber auch linearer. Der Höllenpfad ist erhabener, getragener und irgendwo auch feiner. Aber die Säure und vor allem die mineralische Schärfe dieses Steins kommen auch hier klar zum Ausdruck, nur gefühlt etwas milder. Unendlich lang und wie gesagt scharf mit hoher Extraktsüße. Und das kommt ihm unglaublich zugute. Die Wärme kommt aus dem Extrakt und der Frucht, nicht aus dem Alkohol, denn der ist hier sehr moderat. Hallt lange nach in feiner Mineralität und rotgelber, vibrierender Frucht. 96/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2045
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 96/100
Jancis Robinson zu 2021: 18,5/20
Suckling: 94/100
Deutschland, Nahe
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Dönnhoff, Bahnhofstr. 11, 55585 Oberhausen an der Nahe, DEUTSCHLAND
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