Lobenberg: Es gibt zwei Stückfässer von diesem Wein, also eine eher begrenzte Menge. Ganztraubeneinmaischung, sechs bis acht Stunden auf der Maische, dann abgepresst, vergoren im nicht zu alten Stückfass. Verbleib auf der Vollhefe mit Battonage. Die beiden Traubensorten wachsen im Höllenpfad und werden komplett gemeinsam geerntet und vergoren. Roter Sandstein, dementsprechend wuchtig und kräftig. Das Stückfass ist erst wenige Jahre alt, d.h. der Wein hat auch eindeutig Holzeinfluss und vereint im Grunde das Beste aus den zwei Welten. Die cremig-charmante gelbe und vor allem weiße Birne und andererseits weißer Pfirsich des Weißburgunder mit der gelben Frucht eines Puligny-Montrachet, und genau das finden wir in der Nase. Die Nahe hat ja diese Öffnung gen Süden, den die Mosel nicht hat. Wir sind näher an der Pfalz und Rheinhessen, hat aber dennoch die Kühle und Spannung der Mosel. Hohe Intensität, allen Raum einnehmend, sehr charmant, aber auch viel Wucht und Druck. Im Mund überwiegt die Power der Buntsandsteine, da kommt es vibrierend und saftig. Enorm kraftvolle Weine, wie schon im Riesling Höllenpfad. Hier kracht es richtig, hier kommt druckvoller Chardonnay, hier kommt gelbe Frucht. Dazu ein bisschen Zitrus, auch weißer und gelber Pfirsich. Der Wein hat Brillanz und Klarheit im typischen Dönnhoff-Stil. Er hat schon Druck und schiebt mächtig an, hat aber auch eine feine, kühle Art. Sehr eindrucksvoller Stoff. 94+/100
Chardonnay, Weißburgunder
weiß, trocken
12,0% Vol.
Trinkreife: 2024–2036
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 94+/100
Deutschland, Nahe
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Dönnhoff, Bahnhofstr. 11, 55585 Oberhausen an der Nahe, DEUTSCHLAND
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