Lobenberg: Dieser Wein war eigentlich immer eine Exklusivität für die Sansibar. Der Wein macht im gastronomischen Kontext auch sehr viel Sinn, denn das ist ein sehr gastronomischer Wein. Er stammt aus Oberhäuser Lagen. Weiß- und Grauburgunder werden zusammen gelesen, dann zusammen gepresst und ausgebaut. Es wird also nicht als Wein verschnitten, sondern schon als Traube. Es gibt immer nur ein einziges Doppelstückfass. Spätlesequalität, deshalb auch neuerwertige Fässer mit leichtem Holztouch. Die Frucht hat sowohl die helle, getragene Komponente des Weißburgunders mit cremigem weißem Pfirsich und hellen Blüten, als auch den gebackenen gelben Apfel, Tabak und die feinen Nüsse vom Grauburgunder. Die Frische von 2021 passt super zu diesem kraftvollen Wein. Im Mund kommt ziemlich viel Schub, das Teil hat schon ordentlich Kraft und Dichte. Hintenraus kommt so viel cremiger Charme des Weißburgunders mit der kraftvollen Frucht des Grauburgunders, was für ein powermäßiges Gesamtpaket sorgt, das allerdings auch eine spannende Seite mit schönem Zug hat, weil es eben doch von der Nahe kommt und nicht aus der Pfalz. 94+/100
Grauburgunder, Weißburgunder
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2027
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 94+/100
Deutschland, Nahe
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Dönnhoff, Bahnhofstr. 11, 55585 Oberhausen an der Nahe, DEUTSCHLAND
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