Lobenberg: Erstmalig in 2020 wurde Auf der Ley in auch in Eintelflaschen gefüllt, Magnums gibt es aber auch noch. 2021 ebenso. Unverändert bleibt weiterhin, dass er nur in der Versteigerung angeboten wird. Der Wein wächst auf blauem Schiefer, Quarzit und Kiesel, also einer ganz speziellen Katasterlage, die eben in alten Karten als „Auf der Ley“ bezeichnet ist. Es sind über 50 Jahre alte Reben – mit die ältesten des Weingutes. Auf der Ley ist ein Teilstück einer Einzellage, die im oberen Bereich des Halenbergs liegt. Steil und karg, kühler und etwas waldiger. Seit einigen Jahren wird diese beste Lage des Hauses separat abgefüllt. Eine unendlich feine Rieslingnase, die sich im kühleren 2021 in allen Facetten der Zitrusfrüchte bewegt, Yuzu, Mandarinenschale, Grapefruit, eine wunderschöne Rieslingnase voller Finesse. Wirkt schon leicht abgehoben in dieser feinziselierten Finesse von ganz zarter, heller Frucht. Straff und elektrisierend, aber hochfein. Hier kommt nochmal mehr Salz als in den GGs, hat immens viel Grip, mehr Zug, pfeift schon ordentlich über den Gaumen. Der Abgang steckt voller Dramatik und Vibration, beißt sich am Gaumen fest, dennoch ist es eher die Feinheit, die hier besticht. Brillanter Schliff, an Eleganz und Kühle kaum zu überbieten. 100/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2029–2061
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 100/100
Parker: 98/100
Suckling: 97/100
Deutschland, Nahe
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Emrich Schönleber, Soonwaldstr. 10 A, 55569 Monzingen / Nahe, DEUTSCHLAND
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