Lobenberg: Gewachsen auf rotem Schiefer (hoch verdichteter, gepresster Ton), Blauschiefer (Kupfer) und Quarzit. Dieser Wein kommt zu 100 Prozent aus dem Frühlingsplätzchen, darf aber aufgrund der VDP-Bestimmungen nicht mehr so genannt werden, deshalb jetzt Frühtau. Es ist quasi der Zweitwein des Frühlingsplätzchens. Qualitativ sicher auf dem Niveau vieler Rieslinge, die als Erste Lagen gefüllt werden. Im Frühlingsplätzchen gibt es genug Erdauflage, es ist nicht so ein extrem karger Boden wie im Halenberg. Entsprechend gab es hier keinerlei Trockenstress. Der Frühtau wächst zudem auf einem etwas lehmigeren Teil. Daher zeigt sich der Frühtau auch exzeptionell gut, hat eine köstlich saftige Seite, die er nicht immer hat. Er läuft nicht nur geradeaus, sondern fächert über den Gaumen auf, geht schön in die Gelbfruchtigkeit rein, Nektarine, Orangenschale, Grapefruit. Unglaublich expressiv und druckvoll dieses Jahr, ein berauschender Frühtau in jugendlichem Überschwang. Er hat weniger Tanninsbiss als der Halgans, ist trinkiger, fruchtexpressiver, explosiver und animierender, wenngleich der Halgans wohl etwas mehr mitbringt in Sachen Finesse. 94/100
Riesling 100%
weiß, trocken
11,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2033
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 94/100
Suckling: 94/100
Deutschland, Nahe
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Emrich Schönleber, Soonwaldstr. 10 A, 55569 Monzingen / Nahe, DEUTSCHLAND
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