Lobenberg: Hier stecken rund 50 Prozent Ganztrauben drin. Felix Peters ist begeistert von der Ganztrauben-Vinifikation von Dujac, ohne ihn kopieren zu wollen. Er verwendet auch die gleiche Tonnelerie, Remond, die sehr selten in Deutschland ist. Allerdings nimmt er kein Holz von Troncais-Eiche, sondern etwas zurückhaltenderes Holz aus dem Massif Central am Ursprung der Loire. Zwar will jeder immer das namhafte Holz, aber Felix Peters sagt für die feineren deutschen Pinots passt das dezentere Holz besser. Zu rund 20 Prozent aus dem Mölsheimer Silberberg und der Hauptteil aus dem kühlen Schwarzen Herrgott. Alle Pinots liegen rund 12 Monate im Fass und sind danach noch ein halbes Jahr im Edelstahl, um die Frische und Präzision zu erhalten. Die Reben sind überwiegend aus burgundischer Selection Massale. Verspielte Sauerkirsche, dunkle Waldbeeren, leicht erdige Würze aus den Rappen, schön vom Holz geküsst, aber gut eingepackt unter der schicken roten Frucht in der Nase. Saftig und kühl am Gaumen auf süßer Kirsche und Waldhimbeere laufend. Feingliedrig und zart. Schön rauchig unterlegt von den Rappen, schlank und mit feiner Vibration unterlegt. Felix Peters beherrscht den burgundischen Ausbau wie nur wenige in Deutschland und die kühlen Terroirs von Rheinhessen ergeben in seinen Händen wunderbar feingliedrige, saftige Spätburgunder. Ich bin begeistert. 93+/100
Pinot Noir 100%
rot, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2035
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 93+/100
Parker: 90–91/100
Gerstl: 19/20
Deutschland, Rheinhessen
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut F & F Peters, Ludwig-Strecker-Straße 32, 55129 Mainz, Deutschland
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