Lobenberg: Ungefähr 50/50 deutsche Genetik und burgundische Selection Massale. Felix Peters ist über HO Spanier an die Weinberge in Mölsheim vermittelt worden. Es sind mit die besten Parzellen in den historischen Kernstücken der Lage. Mölsheim hat enorm hohe Gesteinsanteile im Boden, tonig-kalkiger Mergel mit unzähligen großen Steinbruchstücken. Die Tonschichten, die den Boden von Mölsheim durchziehen sind so wasserhaltefähig, dass sie selbst in den Jahren 18, 19, 20 keinen Trockenstress zeigen. Das sind ganz fantastische Böden hier und sicherlich wird die Zukunft Rheinhessens auch etwas hier und in Richtung Grenzregion zum Zellertal liegen. Zu 100 Prozent in Remond-Fässern von der Cote de Nuits ausgebaut. Die Nase ist sehr rauchig, kalkig, zeigt herbe Schwarzkische, Herzkirsche, Holzkohle, geröstete Kaffeebohnen und Madagaskarpfeffer. Hier kommt schon ein bisschen Dujac in der Aromatik durch, was Felix Peters Vorbild ist. Der Wein ist ganz klar burgundisch ausgelegt in seiner Machart, aber durch das kühlere Zellertaler Terroir ist er natürlich etwas schlanker und ziselierter als ein Burgunder. Felix Peters möchte schon zugängliche, delikate Pinot Noirs. Dieser kleine grünliche Kick aus den Rappen, diese Würze, der Grip, das ist was vielen großen Burgundern und eben auch Felix Weinen dieses gewisse Extra verleiht. Also ganz klares Rheinhessen und doch mit frankophilem Einschlag. Das passt hervorragend zusammen, Felix Peters beherrscht Pinot Noir enorm gut. Der Wein hat große Klasse. 95-96/100
Pinot Noir 100%
rot, trocken
12,0% Vol.
Trinkreife: 2026–2042
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–96/100
Gerstl zu 2020: 19+/20
Deutschland, Rheinhessen
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut F & F Peters, Ludwig-Strecker-Straße 32, 55129 Mainz, Deutschland
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