Lobenberg: Am Hang der Serra d'Ossa Berge und auf dem Land und Terroir der Möche und des Klosters Saint Paul wird seit 1397 nachweislich Wein angebaut. Per päbstlicher 'Bulle' steuerfrei erlaubt. Zwei Wasserströme kommen den Berg runter und versorgen die Granit- und Sedimentböden. Dieser Weinberg wurde auf 250 Höhenmetern 1969 als gemischter Satz von 4 autochtonen Rebsorten angelegt, ein 'vergessener' Wein. Zumal dieser Weinberg schon im achten Jahrhundert von den Phöniziern bewirtschaftet wurde, was auf Grund eines Amphorenfundes nachgewiesen werden konnte. Hier hat Antonio Macanita zusammen mit seiner Winemakerin Sandra Sarria knapp 2000 Flaschen erzeugt und erstmals 2023 abgefüllt. Errzeugt in organischer, zertifizierter Weinbergsarbeit. Handlese, Ganztraubenpresse nach vorheriger Maischestandzeit, spontane Fermentation ohne jegliche Schwefelzugabe. Blasses Goldgelbe, etwas hell zitrusfarben. Zitrus, Lindenblüten und Trockenblumen nebst Kalkstein in der Nase. Sehr frische Atacke im Mund, Zitrus, grüne Mandarine, weiße Johannisbeeren und viel Salz. Satter, von der genialen Frische und dem vielen Salz fast scharfer, gleichwohl cremiger Gaumen, minimale Phenolik mit vibrierender, fast überwältigend intensiver und frischer Präsenz. Immenser Nachhall. Salz, Quittte, helle Birne, diverse Zitrusfrüchte und viel mineralischer Stein, alles steht sehr lange. Meines Erachtens einer der spannendsten Weißweine Portugals. Der muss in meinen Keller! 97-100/100
Alicante Branco, Roupeiro, Tamarez, Rabo de Ovelha
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2044
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 97–100/100
Portugal, Alentejo
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Fita Preta Vinhos, Lda., Herdade Outeiro de Esquila, EN18, 7005-838 Evo Evora, PORTUGAL
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