Lobenberg: Das ist immer ein steckengebliebenes Fass aus dem Juffer GG. Brauneberger Juffer eben, und es hat dann immer so um die 13 bis 14 Gramm Restzucker, wenn die Vergärung stoppt. Ein Ergebnis, was Oliver Haag auch gerne möchte, denn er möchte gerne ein GG mit etwas mehr Restzucker zeigen. Die feinherbe Variante der Juffer ist immer eine sehr schlüssige Sache. Die kraftvolle Puristik und knackige Säure des Jahrgangs 2021 kann den leichten Puffer aus einem feinherben Ausbau durchaus gebrauchen. Das kracht schon ordentlich im Mund, nimmt alles ein mit diesem fruchtig unterlegten Druck. Viel Litschi, Grapefruit, Aprikose, schön saftig. Guter Druck, schöne Konzentration, weißer Pfeffer, genialer Zug. Da kommt schon mehr zugängliche Wollust auf als im sehr geschliffenen GG. Das ist die leckerere Auslegung für Genießer, die nicht den extremen steinigen Purismus suchen, oder den Wein zu einem Essen genießen wollen. Gerade zu Wildgerichten kann ich mir diesen Hammer gut vorstellen. Aber wie das GG hat auch dieser Wein die immense Mineralität und diese salzige, grandiose Länge. Hier steckt schon sehr viel Trinkfreude im Glas. 94-96+/100
Riesling 100%
weiß, süss
12,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2048
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 94–96+/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Fritz Haag, Dusemonder Straße 44, 54472 Brauneberg/Mosel, DEUTSCHLAND
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