Lobenberg: Die Juffer Spätlese ist die viel feinere Spätlese neben der Juffer-Sonnenuhr, tatsächlich ist sie so viel filigraner in ihrer ganzen Erscheinung als die Sonnenuhr, dass man kaum glauben kann, dass die beiden Weine am selben Hang nebeneinander wachsen. Aber Juffer ist ja auch im trockenen Wein etwas kühler und filigraner im Stil. Süße Zitrone, Graphit, grüne Aprikose, süßliche Zitrusfrucht, schicke grüne Apfelfrucht, ein Touch Kiwi. Schwebend fein, fast zerbrechlich, ich liebe solche hochfeinen Spätlesen. Das ist die Süffigkeit der Mosel in Reinform. Die Süße spielt gar keine Rolle hier, es geht nur um würzigen Bodenausdruck, Saftigkeit und Energie. Die 2022er Juffer-Sonnenuhr hat schon eine mitreißende Präzision, eine ultrafeine, ziselierte Säurestruktur, die so schön mit dem Wein verwoben ist. Ein genialer Stoff, eine absolute Trink-Spätlese zum unbeschwerten Genuss in Hochform. Exakt so soll eine Spätlese sein, das ist herausragend. 95-96+/100
Riesling 100%
weiß, süss
7,5% Vol.
Trinkreife: 2026–2060
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–96+/100
Mosel Fine Wines: 95/100
Galloni: 95/100
Suckling: 94/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Fritz Haag, Dusemonder Straße 44, 54472 Brauneberg/Mosel, DEUTSCHLAND
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