Lobenberg: Jeweils zu einem Drittel im Edelstahl, Holz, gebrauchten Tonneaux vergoren und ausgebaut. Einige der Tonneaux haben wahrscheinlich einen BSA gemacht, aber nicht alle. Der Wein stammt aus zwei Parzellen. Die weiße Frucht ist zwar schon die Dominante hier, aber zugleich hat er eine sehr spannende eher würzige Aromatik. Meersalz, Zitronengras, Limette, weißer Pfirsich, dann kommt ein bisschen mehr gelber Pfirsich dazu. Auch der 2022er ist wieder recht trocken gehalten, hat dennoch nur 12% vol., das ist ein archetypischer Moselweißburgunder in seiner schlanken, sehr rassigen und rasant mineralischen Art. Sehr pikante Säurespur, der Wein ist überwiegend ohne Malo. Das ist überhaupt nicht so sehr in blumigen Aromatik verhaftet, wird auch von einer animierenden Zitrusfrische begleitet. Leichte Ingwerschärfe im Nachhall. Feiner und sehr energetischer Abgang, der sich über eine seidige Textur ausbreitet und mit feinem Druck dahingleitet. Toller Mosel-Weißburgunder, weil er diese ganz eigene Stilistik hat. 93+/100
Weißburgunder 100%
weiß, trocken
12,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2029
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 93+/100
Suckling zu 2021: 92/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Fritz Haag, Dusemonder Straße 44, 54472 Brauneberg/Mosel, DEUTSCHLAND
Kommentar