Lobenberg: Dieser Wein ist eine Cuvée aus allen Veltliner-Weinlagen in Dürnstein. Sowohl die flacheren Lagen auf Donauschotter direkt am Flussufer als auch die Vorlese von den Terrassen am Hang geht hier ein. Vergärung und Ausbau im Edelstahl. Man schmeckt da ist steckt schon wirklich viel Material aus den Großen Lagen drin, denn der Ortswein zeigt schon deutlich mehr Erhabenheit als der Klostersatz Gutswein. Die Frucht geht hier etwas zurück, dafür kommt schon ein bisschen mehr Reife durch. In der Nase haben wir ein geniales Aromenspiel aus gelbem Apfel, Quitte und Mandarine. Dazu kommen ein Hauch von weißer Tropenfrucht sowie grüne und gelbe Birne, kristallin und sehr klar. Dahinter noch feine florale, aber vor allem kräuterige Nuancen. Nachdem 2021 in der Wachau so ein super aufregendes, virbirerendes Jahr war, geht 2022 wieder mehr in Richtung Balance. Die Stilistik des Jahrgangs ist vielleicht vergleichbar mit 2020, weil eben elegant und präzise, aber bei etwas geringeren Alkoholgehalten und dennoch sehr guter Säurestruktur. Die reife Säure spielt dann auch im Mund die erste Geige. Irgendwo dicht und strukturiert, aber alles ist auch so schön geschliffen, rund und elegant, geradlinig, mit verspielter Frucht und leichten Anklängen von Blütenhonig im Nachhall. Extrem gute Textur und eine feine, kristalline Säurestruktur aber ohne Schärfe, einfach nur perfekt balanciert. Ziemlich stark. 94/100
Grüner Veltliner 100%
weiß, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2039
Verpackt in: 3er
Lobenberg: 94/100
Falstaff: 94/100
Österreich, Wachau
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: FX Pichler, Oberloiben 27, A - 3601 Dürnstein, ÖSTERREICH
Kommentar