Lobenberg: Im Oberschäfershaus, ein steiler Hang mit Blick Richtung Scharzhofberg, liegen große Vulkansteine im Boden. Ein ganz anderes Terroir als der Euchariusberg. Superklare Nase, absolutes Quellwasser, voller Spannung und Energie. Viel Graphit und Feuerstein, ultrakristallin. Man denkt an die feuchten Kräuterwiesen Irlands, die kargen Steinwüsten in argentinischen Gebirgen. Der Wein zeigt wenig Frucht in seinem kanalisierten Geradeauslauf, feuersteinig, ein hauch superschlanker weißer Pfirsich. Der Mund ist verblüffend fein und so intensiv salzig, dass die krachende Mineralität fast seidig wirkt, weil sie so fein rüberkommt. Obwohl er eigentlich satt trocken und krachend steinig ist. Kristallin, lang, vibrierend, ein irrer Saft, so glockenklar wie es nur geht. Für eine Spätlese eigentlich waffenscheinpflichtig. 95-96+/100
Riesling 100%
weiß, trocken
10,5% Vol.
Trinkreife: 2026–2052
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–96+/100
Mosel Fine Wines: 93/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Hofgut Falkenstein, Herr Erich Weber, Falkensteiner Hof 1, 54329 Konz-Niedermennig, Deutschland
Kommentar