Lobenberg: Der Wein wird komplett in Barriques vergoren und ausgebaut, durchschnittlich 25 Prozent Neuholz. Er wächst in kühlen Lagen in Leistadt am Waldrand, sehr wilde Terrassenlagen mit vielen Bäumen, gute Winddurchflutung. Die Nase hat viel schicke grünliche Frucht, erinnert schon etwas an die kühlen Hochlagen des Burgunds oder Chablis in diesem sehr frischen, knackigen Stil. Es hat schon eine gewisse Reife der Pfalz, einen Druck und eine Tiefe, da kommt schon ordentlich Dampf aus dem Glas. Schöne Limettenaromatik, auch etwas Litschi, grüne Birne, die dunkle Mineralik ist faszinierend, zieht einen enormen Spannungsbogen auf, tief und zupackend. Feuerstein, Bleistiftabrieb, Graphit ohne Ende. Dieser extrem präzise, fokussierte, kühle Stil ist schon fast einmalig für die Pfalz, man möchte das eher in kühle Hautes-Cotes oder an die Nahe verorten. Diese waldigen Hochlagen von Leistadt erbringen schon ganz besondere Weine, leider wurde das Potenzial lange Zeit nicht wirklich ausgeschöpft. Deshalb setze ich sehr viel auf die Arbeit von Karsten Peter hier, der schon in den ersten Jahren zeigt wo die Reise hier hingeht. Dichtpflanzung, top Genetik, gutes Rebalter, maximaler Fokus und Präzision im Ausbau und dann geht im Glas die Post ab, wie man hier schmecken kann. 95-96/100
Chardonnay 100%
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2036
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–96/100
Suckling: 93/100
Deutschland, Pfalz
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Karsten Peter GmbH, Am Neuberg 2, 67098 Bad Dürkheim, DEUTSCHLAND
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