Lobenberg: Unabhängig vom Weingutsnamen ist Maximin Grünhauser auch eine Ortslage, aber nur mit Großen Lagen im Grünhäuser Monopol. In diesem Wein finden wir dasselbe Ausgangsmaterial wie im trockenen Grünhäuser 1G. Das sind einzig die Fässer, die in der Gärung bei leicht erhöhtem Restzucker stehen geblieben sind. Wie so häufig ist das neue feinherb das, was früher mal das klassische Kabinett war, auch Oliver Haags Brauneberger Juffer feinherb hat diese geniale Balance und Grünhäuser feinherb genauso. Ich kann mich fast gar nicht entscheiden, ob ich den Grünhäuser trocken oder feinherb spannender finde. Gerade 2022, das auf Grünhaus eine ziemlich hohe Säure hatte, steht etwas Restzucker wunderbar, es gibt schöne Rundungen. Gezuckerte Limette, grüne Aprikose, süße Kräuterwürze. Man ist direkt zu Hause bei Grünhaus in diesem Wein, so schmeckt und riecht dieser einzigartige Monopolhang. Den Restzucker spürt man kaum, er wird nahezu weggelasert von der Struktur und Mineralität. Ein super klassischer Grünhäuser. 95-96/100
Riesling 100%
weiß, süss
11,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2039
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–96/100
Suckling: 93/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Maximin Grünhaus, Hauptstr. 1, 54318 Mertesdorf, DEUTSCHLAND
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