Lobenberg: 2022 war eines der heißesten und trockensten Jahren in der jüngeren Geschichte. Aber wie beim Becs Fins spürt man hier keinerlei Hitze oder verkochte Frucht. Unglaublich wie frisch und beinahe zart der Wein aus dem Glas kommt. Wir haben hellgelben Pfirsich, weißfleischige Birne, aber elegant und geschliffen, dazu Anis und Frühlingsblumen. Im Mund kommt ein unglaublicher Fokus, ein Geradeauslauf in heller Frucht, den man so selbst bei der Frische der Nase nur erahnen konnte. Cremig-dicht und anschmiegsam in der Textur ist er dennoch, die Birne schmilzt auf der Zunge, etwas Limettenabrieb, Litschi und Melone kommen hinzu. Wow, was für ein gewaltiger Druck ganz ohne Schwere oder Wucht. Es bleibt ein blumig-verspielter Wein, auch wenn er schon ziemlich anschiebt und mit seiner Litschi-Anisnote ewig im Mund stehenbleibt. Salz und Muschelschalen, fast an Kalkstein erinnernd. Hohe Intensität am Gaumen. Allen Raum einnehmend und doch gar nicht fett. Das Holz ist komplett weggeatmet durch die geniale Frische. Der Wein steht eindrucksvoll und doch elegant im Mund, ein toller Erfolg! 95/100***Die ausschließlich alten Reben (60-70 Jahre alt) dieses Weins wachsen zu 1/4 an der Nordrhone und zu 3/4 im Süden. 30% Viognier, 30% Grenache blanc, 20% Clairette und je 15% Marsanne und Roussanne. Alles nach Ganztraubenpressung und kurzem Maischekontakt der Schalen im neuen und gebrauchten Barrique vergoren mit 6 monatigem Ausbau auf der Feinhefe. Keine Batonage, nicht filtriert und nicht geschönt. 49er Diam-Kork und nur 13,5% Alkohol.
Viognier 30%, Clairette Blanche 20%, Grenache blanc 20%, Marsanne 15%, Roussanne 15%
weiß, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2047
Verpackt in: 12er
Lobenberg: 95/100
Jeb Dunnuck: 91/100
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Michel Tardieu - Chateauneuf du Pape, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH
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