Lobenberg: Der Vacqueyras glänzt in vielen Jahren durch seine Eleganz und Finesse, wirkt immer feiner und schlanker als etwa der weiße Châteauneuf. Die Clairette kommt sehr deutlich durch und gibt diesem heißen, trockenen Jahr die unerwartet hohe Frische und Definition. In die Nase steigen roter Weinbergpfirsich, Zitronenmelisse, Grapefruit und sehr viel Quitte, ein Anflug von Rosmarin und Meersalz unterlegt das Ganze. Wie dieser Vacqueyras seine zweifelsohne vorhandene Power des Jahrgangs mit Frische und Feinheit verbindet ist schon ziemlich erstaunlich. Auch der Mund wird von feinster Salzigkeit getragen, wirkt leichtfüßig und verspielt, ist ganz klar mehr zur Finesse tendieren als zur Würze und zum Fett. Wenn man diesen Wein am Gaumen hat, spürt man den großartigen Boden, was sicher durch den Bioanbau nochmal unterstützt wird. Die Salzigkeit des Kalksteins kriecht an den Zungenrändern hoch, fast burgundische Balance und Seidigkeit. Ja, das ist ein klar vom Kalkstein dominierter, super-eleganter Weißwein. 2022 ist wohl best ever für diesen Wein! Er toppt sogar noch den grandiosen 2021er, weil er so ein Finessewunder ist und die Quadratur des Kreises aus Kraft und Mineralität ziemlich perfekt trifft. 97-98+/100***13,5% Alkohol. Über 30 Jahre alte Reben. Les Garrigues ist das berühmte Terroir von Vacqueyras. Spontanvergärung. Ganztraubenpresse und dann 6-9 Monate Fermentation und Ausbau auf der Feinhefe in 2-3 Jahre alten Burgunder-Barriques. Keine Batonage, keine Filtration, keine Schönung. Diam Kork.
Clairette Blanche 20%, Grenache 20%, Roussanne 20%, Marsanne 15%, Viognier 15%, Bourboulenc 10%
weiß, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2026–2046
Verpackt in: 12er
Lobenberg: 97–98+/100
Frankreich, Rhone, Gigondas und Rasteau
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Michel Tardieu - Gigondas und Rasteau, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH
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