Lobenberg: Dieser Châteauneuf-du-Pape blanc besteht immer zu 80% aus Roussanne, der Rest ist Bourboulenc, Clairette, Picpul, Picardan und ein kleines bisschen Grenache Blanc. Es gibt in diesen 80 Hektar Beaucastel einen Plot, wo alle Weißen zusammen stehen. Hier ist es ein klein bisschen sandiger als im Rest um noch feinere Weine zu geben. Alle Ganztrauben werden ca. 2-3 Stunden in der Presse belassen bevor gepresst wird, um ein bisschen Skin-contact zu haben. Dann wird gepresst, und der ungefilterte Saft geht ins große Fuder, wo eine spontane Fermentation stattfindet. Danach Überführung zu 50% ins neue Barrique und zu 50% in Zweit- und Drittbelegungen. In 2020 kommt der Wein mit einer reichen und intensiven Nase, leicht pfeffrig. Darunter süßliche Quitte, Sternfrucht und ein Hauch Anis. Aber nicht zu süß, sondern durchaus strukturiert. Mit einer gewissen Pfefferschärfe geradeauslaufend. Viel mineralischer Druck im Mund, wow! Die intensive Frucht wird gebändigt durch eine hohe Mineralität. Der Wein zeigt leicht Lakritze im Mund, Salmiakpastillen. Wieder Anis und Sternfrucht. Süßliche Netzmelone und eine feine Honig-Salz-Note im Finale. Die Balance wird eindeutig durch die immense Mineralität gehalten. Sehr eindrücklicher Châteauneuf-du-Pape, mit viel Power, aber ohne Fett. Hocharomatisch, intensiv, sehr reich, Zeit geben! 2021 ist sicherlich der beste bisher je erzeugte Wein dieser Reihe. 97-98+/100
Roussanne 80%, Bourboulenc 5%, Clairette Blanche 5%, Grenache blanc 5%, Picardan 5%
weiß, trocken
14,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2051
Verpackt in: 6er OHK
Lobenberg: 97–98+/100
Jeb Dunnuck: 96–98/100
Decanter: 96/100
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Perrin / Beaucastel, La Ferriere - Route de Jonguières, 84100 Orange, FRANKREICH
Kommentar