Lobenberg: 2019 und erneut in 2022 aus der Chateaureserve gekauft, perfekt gelagert und großartig entwickelt. Der Wein ist dunkelrot mit ganz leichten Schwarzreflexen. In der Farbe stark erinnernd an einen dichten Burgunder. Auch die Nase ist extrem burgundisch. Hier Anklänge an Chambertin Grand Cru. Etwas weniger Himbeere als beim Coudoulet, dafür Erdbeere, Zwetschgenschalen, auch ein kleiner Hauch Johannisbeere darunter. Extrem duftig. Üppiges Aromenbild und hocharomatisch für diese frühe Verkostung, ungewöhnlich charmant für Beaucastel, ungewöhnlich einnehmend. Das Aromenbild entwickelt sich von Waldhimbeere hin zu schwarzen Früchten, vornehmlich Brombeere, ganz zart. Im Mund fällt sofort das extrem geschliffene Tannin auf, zusammen mit intensiver Säure ergibt das eine wunderbare Frische und ein komplexes Spiel. Alles bleibt immer auf der Finesseseite. Sehr fein, sehr tänzelnd, feiner Bitterstoff streicht über den Gaumen. Die burgundische Assoziation ist deutlich stärker als beim Coudoulet. Der Wein ist extrem lang und braucht sicherlich fünf, sechs Jahre um sich in seiner ganzen Feinheit zu präsentieren. Auf jeden Fall vorne mit dabei. 96 /100
Grenache 30%, Mourvedre 30%, Diverse 15%, Counoise 10%, Syrah 10%, Cinsault 5%
rot, trocken
Gereift
14,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2045
Verpackt in: 6er OHK
Lobenberg: 96/100
Jeb Dunnuck: 96/100
Wine Spectator: 96/100
Parker: 94/100
Suckling: 94/100
Jancis Robinson: 18/20
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Perrin / Beaucastel, La Ferriere - Route de Jonguières, 84100 Orange, FRANKREICH
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