Lobenberg: 2022 hatte ähnlich viele Sonnenstunden wie 2018, aber etwas mehr Regen, der allerdings nahezu vollständig erst ab September fiel. Entgegen der Witterung ist es paradoxerweise aber geschmacklich ein frisches Jahr, vor allem aufgrund sehr niedriger pH-Werte. Deshalb ist die an sich analytisch moderate Säure doch recht intensiv im Wein. Durch diese niedrigen pH-Wert hat man immer eine wunderbare Trinkanimation, es ist bei weitem nicht so üppig-gelbfruchtig wie 2018 war. Die Nase der Kupp ist sehr aromatisch, wie immer, hat zarte Noten von Maracuja, Grapefruit, Cassis und Lemongrass. Die Kupp ist immer leicht exotisch, verspielt und blumig. Dazu diese extreme Salzigkeit, die auch in diesem Jahr das bestimmende Element auf der Zunge ist. Die Augen werden schmal, nicht so stramm wie . Die Kupp war lange nicht mehr so unendlich fein und so klassisch Saar wie dieses Jahr. Ich mag das sehr gerne, aber es ist eher für Understatement-Trinker, kein Blockbuster, nur Finesse. 95-97/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2049
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 95–97/100
Suckling: 94/100
Mosel Fine Wines: 94/100
Galloni: 94/100
Weinwisser: 18+–18,5/100
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Peter Lauer, Trierer Straße 49, 54441 Ayl / Saar, DEUTSCHLAND
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