Lobenberg: Dieser Brunello wird streng zugeteilt, denn es werden gerade mal an die 20.000 Flaschen gemacht, selbst in einem guten Jahr. Tiefes Rubinrot. Die ätherisch berauschende Nase lässt Assoziationen an einen Grand Cru aus Chambolle-Musigny aufkommen. 2018 war etwas kühler als 2019 und wird bei einigen Weingütern als Nachfolger des extraterrestrischen Jahrgangs 2016 aufgestellt. So auch hier bei Poggio di Sotto. Nach dem kurz zuvor probierten präzisen 2017er besticht der 2018er noch durch seine jugendliche Energie und eine leichte, verlockende Reduktion. Dunkle Aromen wie Teer, Assamtee und leicht rauchige Aromen gehen über in die beeindruckende Mineralität die an rostiges Eisen oder Blut erinnert. Intensive Aromen in Finesse gekleidet. Ich bin begeistert! Im Mund sind die Tannine seidig rund poliert, puderzuckerfein, mit krachend roter Frucht ausgestattet. Cranberry, Sauerkirsche und rote Pflaumen. Auch getrocknete Rosenblüten, etwas Potpourri und eine salzige Mineralität trifft die Zunge. Nach und nach kommen immer mehr Aromen dazu. Dieser Wein ist so grandios und auch so vielfältig. Feine Vanille und ein Hauch Lorbeer. Wohlgemerkt war der Wein nicht in neuem Holz, sondern das sind Aromen des Terroirs. Das ist schon ein Wein nahe der Perfektion und ein Brunello für Finesse-Trinker, keins der tanninreichen Powerteile. Während der 2017er wesentlich mehr Tanninstruktur hat, ist der 2018er unglaublich fein und saftig. Das ist einer der ultimativ besten, je von mir probierten Brunello di Montalcino! 97-99/100
Sangiovese 100%
rot, trocken
14,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2043
Verpackt in: 6er OHK
Lobenberg: 97–99/100
Falstaff: 98/100
Parker: 96+/100
Jeb Dunnuck: 96/100
Italien, Toscana, Montalcino
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Poggio di Sotto, Castelnuove dell'Abate, 53024 Montalcino, ITALIEN
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