Lobenberg: Die Trauben stammen zu 100% aus eigenen Grand-Cru-Lagen. Der Suez bekommt 40 Monate Hefelager, also 4 Monate länger als für einen Vintage-Champagner vorgeschrieben wären. Der Grundwein wird im großen Holz auf der Hefe ausgebaut und im April 2016 dann auf die Flasche gefüllt bis zum Degorgieren im Juli 2019. Der Sekt hat dann seinen Marktstart am 17. November zum 150-jährigen Jubiläum der Eröffnung des Suezkanals. Von Buhl hat bereits zur damaligen Einweihungsfeier vor 150 Jahren Weine gestellt. Das wird mit seiner Veröffentlichung vielleicht der größte bisher herausgebrachte Sekt bei Buhl. Der Rosé Prestige 2013 war schon toll, aber der Suez hat eine unglaublich feine Frucht, viel Cassis und rote Johannisbeere, etwas Maracuja, leichte Exotik, aber auch Birne, Apfel und Zitronengras. Wir haben hier die gleiche Cassisnote wie wir sie auch häufig im Pechstein finden, es sind ja auch entsprechend die Grundweine aus den GGs. Der Sekt hat eine unglaubliche Länge und einen unglaublichen Sexappeal. Im ersten Ansatz würde man gar nicht auf einen Rieslingsekt kommen, das ist gnadenlose Champagnerqualität. Erst durch diese feine Apfelnote, die Limette und das Zitronengras kommt man darauf, dass es Riesling sein muss. Das ist verdammt guter Stoff. 96/100
Riesling 100%
weiß, trocken
Gereift
Flaschengärung
Perlend
12,5% Vol.
Trinkreife: 2019–2034
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 96/100
Falstaff: 93/100
Deutschland, Pfalz
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Reichsrat von Buhl, Weinstraße 18-24, 67146 Deidesheim, DEUTSCHLAND
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