Lobenberg: Der Trio bekommt seinen Namen, weil er aus drei verschiedenen Lagen mit unterschiedlichen Bodenarten ist. Es gibt Löss, Lehm und Vulkanverwitterungen. Das ist schon in der Nase nochmal etwas konzentrierter und vielschichtiger als der Basis-Weißburgunder. Ebenfalls Ganztraubenpressung über mehrere Stunden, langsam und oxidativ. Spontane Malo, Gärung und Ausbau im großen, gebrauchten Holz. Tolle Gelbfruchtigkeit mit feiner Holzunterlage. Aber perfekt integriert. Die Frucht ist hier geballter, enger verwoben, sehr saftig wirkend mit dieser süßen Frucht. Fast chardonnay-artige Mischung aus Frische und Üppigkeit. Im Mund läuft dieses reife Kernobst auf weißem und grünem Pfeffer mit kalkiger Unterlage. Dann kommt etwas warme Zitrusfrucht, Mandarine, viel Pfirsich im Nachhall. Der Wein hat trotz seines straffen Gerüsts einen guten Schuss Kaiserstühler Köstlichkeit. Schöner Zug, der nicht unbedingt über präsente Säure kommt in 2022, sondern über eine sehr gut definierte Textur und Salzigkeit. Das trinkt sich schon ganz wunderbar. Fast ein großer Wein und kann im Reigen von guten Burgundern jeder Art, auch von Chardonnays mitspielen. 94+/100
Weißburgunder 100%
weiß, trocken
13,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2037
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 94+/100
Deutschland, Baden
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Reinhold und Cornelia Schneider, Königsschaffhauser Straße 2, 79346 Endingen, DEUTSCHLAND
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