Lobenberg: Der 22er Weilberg ist deutlich anders als seine Vorgänger, denn er stammt aus einer neuen, erst 2009 angelegten Parzelle. Damals neu gepflanzt aus eigener Selektion vom besten Rebbestand im Saumagen. Der Clou am Weilberg ist sein Terra Rossa Boden, eisenhaltiger roter Lehm. Der Wein wird spontan vergoren, verbleibt auf der Vollhefe bis zur Füllung im August. Es gibt diesmal nur ein Stückfass Gesamtproduktion. Quitte, unterlegt von Eisen, etwas Jod, der Weilberg hat eine ganz eigene Identität und Mineralität. Wir haben hier jetzt ab 2022 etwas mehr diese karge, puristische Rings-DNA. Vorher ging der Wein immer mehr ins gelbfruchtige, aber jetzt haben wir hier deutlich mehr Steinigkeit und Kühle schon in der Nase. Sehr starke Terroirprägung vom Terra Rossa Untergrund. Am Gaumen hat der Weilberg richtig schön Dampf und Zug aus der Säure, eine sehr pure, über die Zunge prasselnde Mineralität bei sehr feinem Tanninbiss. Geradlinig und fein strukturiert, nur mit angedeuteter, sehr heller gelber Frucht. Das ist schon sehr schick mit diesem kleinen Plus an Frucht hier, immer noch etwas weniger scharf als der Saumagen, aber mit toller Struktur und Tiefe. 96+/100
Riesling 100%
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2023–2052
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 96+/100
Parker: 94/100
Suckling: 93/100
Deutschland, Pfalz
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Rings, Dürkheimer Hohl 21, 67251 Freinsheim, Deutschland
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