Lobenberg: Im Albesani bestehen die Böden überwiegend aus Kalkstein, die Reben sind nach Südwesten exponiert. Wir haben hier eine sehr strukturierte Nase. Erstaunlich, dass wir nach dem Gallina, der so ausufernd war, hier auf reinem Kalkstein doch schon wieder mehr Fokussierung haben. Auch im Albesani rote Früchte, aber auch ein bisschen Sanddorn neben Erdbeere, Himbeere und süßer Kirsche. Starke Kalkstein-Assoziation. Etwas Salz, auch schon in der Nase. Im Mund eine eindrucksvolle Länge, extrem viel Struktur. Fast maskulin daherkommend. Die Tannine sind wunderbar seidig und saftig. Eine grandios salzige Tanninschärfe im Finale. Ich weiß nicht, ob ich den Wein schöner finde als den zuvor probierten Gallina, er ist auf jeden Fall der maskulinere und irgendwo auch der größere Wein. 96+/100
Nebbiolo 100%
rot, trocken
14,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2062
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 96+/100
Wine Spectator: 95/100
Galloni: 94+/100
Italien, Piemont
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Roagna, Località Paglieri, 9, 12050 Barbaresco CN, ITALIEN
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