Lobenberg: Der »pur mineral« steht grundsätzlich nur in den Ersten und Großen Lagen des Weingutes Fürst. Das heißt, der »pur mineral« ist eine Art Vorlese der Großen Gewächse und Ersten Lagen. Ausbau zu 80 Prozent im großen Holz, der Rest im Stahl. Der Wein steht – wie alles hier – auf Buntsandstein. Vom pH-Wert und der Stilistik fast eher dem Rheingau zuzuordnen, weil er so stahlig und klar ist. Von daher ganz andere Weine, wie bspw. der Franke Sauer, der ja auf ganz anderem Terroir steht. Wir sind hier bei Fürst deutlich feiner und kristalliner. Die pH-Werte waren erstaunlich niedrig, dazu hohe Weinsäure, das gibt den Weinen fast eine Finesse und Geschmeidigkeit, die so gar nicht zu erwarten war. Apfelige Töne, Kumquat, Physalis, tolle Spannung. Es gab nahezu nichts zu selektieren, die Traubengesundheit war sehr hoch. Das schmeckt man auch in dieser kristallinen Art und Balance der Rieslinge. Fein, leichtfüßig und saftig. Ist gar nicht so unähnlich zur Feinheit und Gelassenheit von 2012, irgendwie passt alles. Toller Gutswein mit animierender Saftigkeit. 92/100
Riesling 100%
weiß, trocken
11,5% Vol.
Trinkreife: 2023–2034
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 92/100
Falstaff: 92/100
Deutschland, Franken
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Rudolf Fürst, Hohenlindenweg 46, 63927 Bürgerstadt, DEUTSCHLAND
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