Lobenberg: Ausbau zu zwei Dritteln in burgundischen Barriques und 500 Liter Tonneaux. 12 Monate im Holz, rund 10 bis 15 Prozent neu, dann Abstich für einige Monate in Edelstahl mitsamt der Hefe. Seit 2016 nehmen Fürsts die komplette Hefe aus den Fässern mit und lassen die Weine dann nochmal einen zweiten Winter liegen. Hier findet dann viel Autolyse statt, was dem Weißburgunder diese wunderbare Hefewürze verleiht. Dennoch im typischen Fürst-Stil, das heißt trocken durchgegoren, elegant, glockenklar und sehr gerade. Der 2021er hat eine wunderbare Feuerstein-Schießpulver-Reduktion, ein bisschen oldschool Coche-Dury schwingt hier schon mit. Darunter feine, helle Frucht, Limettenabrieb, Zitronenmelisse und unsüßer weißer Pfirsich. Geschliffen ohne Ende und dazu unter der Reduktion absolut brillant und glockenklar. Sehr schick und mit klar burgundischer Machart, eine Allzweckwaffe in der Speisenbeglitung. 94+/100
Weißburgunder 100%
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2037
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 94+/100
Deutschland, Franken
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Rudolf Fürst, Hohenlindenweg 46, 63927 Bürgerstadt, DEUTSCHLAND
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