Lobenberg: Blanc de Noir ist seit einiger Zeit äußerst angesagt, viele wollen ihn, aber die wenigsten Top-Winzer produzieren einen. Umso besser, dass mit Tim Fröhlich einer der besten Weißwein-Winzer Deutschlands nun einen Wein dieser Kategorie anbietet. Ein weißgekelterter Spätburgunder also, ohne Schalenkontakt bleibt der Saft hell. Der Wein wächst im Stromberg auf sehr kargen Böden, entsprechend hat er immer eine intensive Mineralik. Schönes Lachsrosa, fast wie ein Provence Rosé. Die Nase ist zart und duftig, irgendwo zwischen einem Weißburgunder und einem Rosé angesiedelt. Rosenblätter, viel pinke Grapefruit und ein bisschen Waldmeister, sehr feingliedrig wirkend. Am Gaumen intensiv und extrem frisch, mit einer gewissen Pikanz aus der lebendigen Säure, die typisch für Schäfer-Fröhlich ist. Fast sogar eine gewisse Salzigkeit, hier spürt man den Stromberg. Dieser leichte mineralische Biss mit feinen Bitterstoffen gibt dem Wein das gewisse Extra. Ein äußerst trinkfreudiger, erfrischender Wein. Leichtfüssig und vital auf der Zunge mit seiner zarten Rotfruchtigkeit, der warmen Zitrusfrucht und der tänzelnden Verspieltheit. Wenn Blanc de Noir dann bitte so. Tim Fröhlich kann einfach alles. 91+/100
Spätburgunder 100%
weiß, trocken
12,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2026
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 91+/100
Parker zu 2021: 89/100
Deutschland, Nahe
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Schäfer Fröhlich, Schulstraße 6, 55595 Bockenau / Nahe, DEUTSCHLAND
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