Lobenberg: Typisch Schäfer-Fröhlich ist selbst der Gewürztraminer keine Aroma-Bombe, sondern ein eher zurückhaltender, leiserer, eleganterer Vertreter dieser Rebsorte. Fröhlichs Gewürztramer steht auf kargen Rieslingböden, hat eine sehr feine Frucht, ist eher eine mineralische Nummer, die man dem Gewürztraminer ja gar nicht zutrauen würde. Der Ausbau findet in einem Tonneaux (25 Prozent) statt, der Rest ist im Edelstahl. Die Frucht bleibt dezent, gelber Pfirsich, Nektarine, Rosenblätter, aber alles ganz leise. Am Gaumen enorm saftig und frisch mit beeindruckender Säure für einen Gewürztraminer. Knochentrocken durchgegoren. Unglaublich, selbst in einen Gewürztraminer, der ja oft noch fetter als Grauburgunder gerät, schafft es Tim Fröhlich seine immense Säurefrische reinzuzaubern. Mundwässernd, salzig, pikant-würzig im Nachhall. Das ist mit der trinkigste Gewürztraminer, den ich kenne, weil er diesen rassigen Schäfer-Fröhlich-Stil hat. Zudem halten die Weine ewig laut Tim, er sagt nach 10 Jahren sind sie noch immer taufrisch. Super animierend! 91+/100
Gewürztraminer 100%
weiß, trocken
13,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2028
Verpackt in: 6er
Lobenberg: 91+/100
Deutschland, Nahe
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
Abfüller / Importeur: Weingut Schäfer Fröhlich, Schulstraße 6, 55595 Bockenau / Nahe, DEUTSCHLAND
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